Schlangenbesuch in der Klasse 1a

Am 24. Juni besuchte Tierarzt Dr. Felix Sonntag die Erstklässler. Mit im Gepäck waren ganz besondere Tiere: Er hatte Schlangen mitgebracht und brachte den Kindern die faszinierende Welt dieser Reptilien näher. Zunächst erfuhren die interessierten Schülerinnen und Schüler der 1a mit Hilfe einer tollen Powerpoint-Präsentation allerlei Wissenswertes über Schlangen. „Ich dachte, dass alle Schlangen Eier legen“, meinte Mateo, „aber Herr Sonntag sagte uns, dass es bei Schlangenmamas drei verschiedene Möglichkeiten gibt, Schlangenbabies zu bekommen, das kommt nämlich auf die Schlangenart an.“ Herr Sonntag verstand es meisterhaft, den völlig begeisterten Zuhörern kindgerecht viele spannende Fakten über Schlangen zu erklären. So lernten die Erstklässler die in Deutschland vorkommenden Arten kennen. Hätten Sie’s gewusst? Es sind sechs. Viele Kinder hatten schon einmal eine Ringelnatter in der Natur gesehen und fragten dem sachkundigen und geduldigen Tierarzt Löcher in den Bauch. „Herr Sonntag sagte uns, dass in Australien eine Schlange lebt, die so giftig ist, dass sie theoretisch mit einem einzigen Biss 230 Menschen töten könnte, aber bei uns in Deutschland gibt es fast keine giftigen Schlangen“, meinte Amelie „und außerdem sind Schlangen eigentlich echt schöne Tiere und man muss keine Angst vor denen haben.“ Nachdem die Kinder zu Schlangenexperten ausgebildet waren, holte Herr Sonntag zunächst einen Python herein. Wer wollte, durfte die zusammengerollte Schlange anfassen und die Kinder, die wenig bis gar keine Berührungsängste hatten, fuhren ganz behutsam mit ihrem Finger über die trockene, schuppige Haut der Schlange. „Sie war warm und gar nicht glitschig“, stellte Mona fest. „Zuerst wollte ich sie nicht anfassen, aber sie war ganz eingerollt und hatte Angst vor mir, dann hab ich mich getraut“. Zum Abschluss durften einige Kinder noch Kornnattern auf die Hand nehmen. „Es war supertoll, die Schlange zu halten“, erzählte Rafael mit leuchtenden Augen „aber Herr Sonntag hat mir gesagt, die Schlangen sind keine Kuscheltiere, deshalb dachte sie vielleicht, ich wäre ein Baum und meine Arme die Äste.“ Danke, Herr Sonntag, für die einfühlsame, interessante und lehrreiche Vorstellung dieser Tiere und dafür, dass die Kinder dank ihres Besuches unbegründete Ängste und Vorurteile Schlangen gegenüber gar nicht erst aufbauen.

Judith Fischer, Grundschule Oberzell

Zirkusprojekt an der GS Oberzell/Taldorf Schulsozialarbeit als Teil der Schulgemeinschaft

Bevor wir an der Schule mit unserem großartigen Zirkusprojekt starten konnten, waren viele Stunden an Vorbereitungen in den Wochen davor bereits geleistet worden.

Hier ein Blick hinter die Kulissen ...,

die Kinder fieberten bereits Wochen zuvor auf ihr Zirkusprojekt hin. Sie wurden von ihren Lehrkräften über die Gruppenangebote informiert und jedes Kind durfte mehrere Wünsche angeben, in welche Gruppe es gerne möchte.

Es gab eine große Auswahl: Clowns, Magier, Bodenakrobaten, Trapezkünstler, Jongleure, Akrobaten auf der Laufkugel, an der Leiter, am Vertikaltuch, auf dem Drahtseil, an Pois und eine Raubtierdressurgruppe.

Es war eine spannende Frage, ob es geklappt hat mit der Wunschgruppe? Dann kam endlich der Tag, an dem alle Kinder ihre Einladung für ihre Zirkus Gruppe in Händen hielten.

Am ersten Tag der Woche war die besondere Atmosphäre im Schulhaus überall spürbar.

Die Mädchen und Jungen von beiden Schulstandorten und allen Klassenstufen mischten sich. Sie erfuhren, wer sie diese Woche anleitete und wo ihr Treffpunkt war – die Kinder übten in den Klassenzimmern, in den Turnhallen oder im Flur – je nachdem welche Requisiten bzw. wieviel Platz sie benötigten.

Die Räume füllten sich mit Zirkusrequisiten und Trainingsmaterialien.

Während der Zirkusprojektwoche bot die Schulsozialarbeit die Poi-Akrobatik an. Wenn man das Spiel mit den Pois beherrscht sieht es auf den ersten Blick leicht aus. Die meisten Kinder hatten jedoch noch nie Pois in den Händen.

So ging es am 1. Tag nach einem gemeinsamen Kennenlernen zunächst um das Vermitteln von Grundlagen, Regeln um das Spiel mit den Pois zu erlernen und sich oder andere dabei nicht zu verletzen.

Am 2. und 3. Tag kam nach dem gemeinsamen Aufwärmen das ÜBEN, ÜBEN und nochmals ÜBEN. Blasen an den Fingern und/oder Muskelkater gehörten dazu, das eine oder andere Poi-Säcklein landete noch schmerzhaft im Gesicht.

Doch alle Kinder blieben unermüdlich und so waren innerhalb von nur drei Tagen deutliche Fortschritte zu sehen. Die Kinder zeigten ihr Gelerntes und ihre Tricks und motivierten sich immerzu gegenseitig. Es wurde vorwärts, rückwärts, gleichzeitig und zeitlich versetzt geschwungen, mit beiden Händen oder einhändig. Da die Poi-Akrobatik aufeinander aufbaut musste immer erst ein Schritt erlernt sein, bevor der nächste geübt werden konnte. Die größte Herausforderung war das Überkreuzen, die Drehungen und die zeitlich versetzte liegende Acht zu schwingen. Die älteren Kinder unterstützten die Jüngeren und so entstand ein enger Gruppenzusammenhalt, der sich am Ende beim Auftritt in einer gelungenen, aufeinander abgestimmten Performance zeigte.

Die Mamas, die uns die ersten Tage unterstützten, durften sich ebenso an den Pois versuchen. Sie konnten die Fortschritte der Kinder mitverfolgen.

Über mehrere Tage probierten die Mädchen und Jungen in verschiedenen Kleingruppen aus, ob sie gut zusammenarbeiten konnten. Sie probten so lange bis sie sich in harmonierenden Gruppen fanden. Anschließend studierten sie in einer nach Schwierigkeitsgrad aufbauenden Reihenfolge ihre Akrobatik mit den Pois ein.

Am 4. Tag wurde es nochmals richtig spannend – eine Musikauswahl musste getroffen werden. Welche Musik passt zu dieser einstudierten Poi-Akrobatik – viele Kinder – viele Wünsche – viele Möglichkeiten. Gut, dass wir unsere Profis vom Zirkusprojekt Frau Zinnecker und Herrn Brauer fragen konnten, die eine große Musikauswahl und Erfahrung mitbrachten.

Anschließend machten wir uns Gedanken darüber, was die Kinder bei ihrem Auftritt anziehen möchten und wer gern geschminkt sein möchte.

Am 5. Tag durften dann alle Gruppen das erste Mal in der Manege proben – oh Schreck, die Manege war für die 13 Kinder der Poi-Gruppe zu klein. Die Lösung war eine andere Aufstellung und wieder hieß es: ÜBEN, ÜBEN und nochmals ÜBEN bis jedes Kind wusste, wo es stehen würde und wirklich alles passte.

Am 6. Tag war die Generalprobe um 8:00 Uhr in der Zirkusmanege. Alle Kinder konnten sich davon überzeugen, dass jede Gruppe diese Woche viel gelernt und geübt hatte. Eine bezaubernde, lustige und spannende Zirkusvorstellung war innerhalb weniger Tage entstanden. Die Kinder waren begeistert von den Vorführungen, der Musik, den Kostümen und der Vielfalt an Darbietungen.

Am Nachmittag war es dann für die Kinder endlich soweit – das Publikum strömte zur ersten Zirkusvorstellung – Es roch nach Popcorn und Zuckerwatte, die Turnhalle hatte sich in eine Zirkusmanege verwandelt. Die ganze Woche hatten die Artisten, Akrobaten und Clowns geübt. Doch dann kam für alle Kinder die große Aufregung und das lange Warten bis zu ihrem Auftritt und dem großen Finale.

Soziales Lernen in der Klasse 2b in Taldorf

Eine Kooperation mit der Schulsozialarbeit im Schuljahr 2018/19

Die Kinder der Klasse 2b trafen sich im zweiten Schulhalbjahr erneut mit Ihrer Klassenlehrerin Frau Wirth und mir in ihrem Klassenzimmer in Taldorf.

Nachdem die Kinder bereits das Bilderbuch „Das kleine WIR‘“ von Daniela Kunkel kennen gelernt hatten, waren sich alle einig, dass sie das „WIR“ ihrer Klassengemeinschaft weiterhin stärken und wachsen lassen wollen.

Im Gesprächskreis wurden verschiedene Themen aufgegriffen, wie zum Beispiel: „Wie geht es mir in meiner Klasse?“ „Was brauche ich, damit es mir gut geht?“ und „Wo kann ich mir im Bedarfsfall Unterstützung holen?“

Beim sozialen Lernen geht es darum die Eigenwahrnehmung und somit das Selbstvertrauen zu stärken. So können die Kinder Verantwortungsbewusstsein entwickeln und ihre Kooperationsfähigkeit erweitern.

Bei unserem Treffen hatten die Kinder die Gelegenheit sich spielerisch in ihrer Kooperationsfähigkeit zu üben. Sie konnten die Erfahrung machen, dass eine gelungene Zusammenarbeit wichtig für das Gelingen ist.

Martina Sieberz

Schulsozialarbeiterin

„Milchprojekt“ in der Klasse 3a

An einem Montag im Februar kam Frau Schnez vom Milchwirtschaftlichen Verein Baden-Württemberg zu uns in die Klasse 3a. 

Sie erzählte uns erst einmal viel Wissenswertes rund um die Kuh und um die Milch: Was frisst eine Kuh? Wann gibt eine Kuh Milch? Wie wird gemolken? Was passiert mit der Milch nach dem Melken? Was kann man aus Milch alles herstellen?

Wir wussten auch schon Einiges darüber. 

Und dann durften wir melken. Das hat sehr viel Spaß gemacht! Aus Sahne stellten wir anschließend durch langes Schütteln unsere eigene Butter her. Und dann gab es leckeres Brot mit unserer selbstgemachten Butter, Käse und Gemüse darauf. Mmmmmh, lecker!

Ulrike Eyrich und die Klasse 3a

„Brotgesichter“ zum gesunden Frühstück in der Klasse 2a

„Gesund ernähren“ war Inhalt im Sachunterricht und zugleich Anlass in der Klasse 2a, beim Herstellen von „Brotgesichtern“.

Eine Scheibe Brot, bestrichen mit Frischkäse und von jedem Schüler und jeder Schülerin frei gestaltet mit Gurken, Möhren, Paprika, Tomaten und Petersilie war die Grundlage für ein köstliches und überaus gesundes Pausenbrot.

Die Kinder der 2a brachten die verschiedenen Zutaten von zuhause mit und waren nicht nur mit Feuereifer bei der Zubereitung, sondern am Schluss auch mächtig stolz auf ihre essbaren „Kunstwerke“, auf ihre „Brotgesichter“.

 

Lothar Landsbeck

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in der Grundschule Oberzell und in unserer Außenstelle Taldorf.

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