Die Grundschule Oberzell – Taldorf sagt DANKESCHÖN!!

Auch in diesem Jahr wieder zur Adventszeit warten über 170 Hefenikoläuse beim Bäckereiverkauf in der Schule auf strahlende Kinder-, Lehrer-  und Studentenaugen. Genau am Nikolaustag, am 06.12., beschenkte Frau Rauch die ganze Schule, es war zudem ein Freitag, so dass nicht nur die Kinder aus Oberzell, sondern auch die Kinder aus Taldorf in den Genuss der Nikoläuse kamen.

Vielen lieben Dank an die Bäckerei „Frischeländle“ aus Bavendorf, speziell an Frau Rauch und ihre Mitarbeiterinnen, für diese großzügige Spende.

Sehr froh sind wir, dass wir täglich zur großen Pause den Verkauf von der Bäckerei „Frischeländle“ an der Schule haben. Überaus großzügig ist außerdem, dass Frau Rauch, die nicht verkauften Backwaren der Betreuung überlässt. So kommen die Kinder dort bei leckerem Tee noch zu einem kleinen Vesper! Herzlichen Dank!

Aktion zum bundesweiten Vorlesetag in der 2a

Der Bundesweite Vorlesetag der „Stiftung Lesen“, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der „Deutschen Bahn Stiftung“ findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Die Klasse 2a der GS Oberzell nahm am 15.11. an diesem Aktionstag teil. Durch die Studierenden der PH Weingarten Frau Maren Fischer und Frau Julia Nops, die derzeit an der GS Oberzell in der Klasse ihr Integriertes Semesterpraktikum absolvieren, konnten drei Vorlesegruppen gebildet werden, die nacheinander von allen Kindern besucht wurden. Die Kinder hörten bei Frau Maren Fischer die Geschichte vom Schaf Charlotte und gestalteten ein Plakat mit eigenen Ideen zu diesem zauberhaften Bilderbuch. „Das Schaf Charlotte ist ganz anders als die anderen Schafe!“, meinten Romy und Emelie „und es war mutiger als alle andern in der Herde.“ Frau Julia Nops entführte die Kinder in eine Fantasiewelt und las die Geschichte: „Gizmo aus dem Sumpf und Adrian von Blechberg“ vor. Dazu gestalteten die Kinder kleine Stabfiguren. „Mir hat es so Spaß gemacht, Ritter Adrian und den Drachen Gizmo als Figur zu basteln“, strahlte Jannik. „Wir konnten dann mit den Figuren die Geschichte spielen“. Bei Klassenlehrerin Frau Fischer lauschten die Zuhörer dem Bilderbuch: „Wenn ich eine Katze wäre“. Im Anschluss daran nannten die Zweitklässler ihre Lieblingstiere und überlegten, was sie tun würden, wenn sie einen Tag lang dieses Tier wären. Mit ihren Ideen gestalteten sie ein Plakat. „Wenn ich ein Kommodo-Waran wäre, würde ich alle Kinder auf mir reiten lassen und wäre kein wildes, sondern ein nettes Tier“, befand Anton. Im Anschluss an die Vorleseaktionen stickten die Kinder Lesezeichen und wurden mit der Hausaufgabe entlassen, ihren Eltern und Geschwistern etwas vorzulesen. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu schaffen und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Am letzten Freitag nahmen bundesweit 692 945 Vorlesegruppen an diesem Tag teil.

Ausflug in den Unverpaktladen in der Ravensburger Innenstadt

Über mehrere Wochen hinweg lernten die Kinder der Klasse 4a und 4b mit ihrer Kooperationsklasse 5M etwas zum Thema Müll. Nach dem Ausflug zur Mülldeponie Gutenfurt sind sie nun richtige Müll-Profis und können Fragen zu den Themen Recycling und Müllverbrennung beantworten. Doch auch wenn hier in Deutschland die Mülltrennung so gut organisiert ist, sind die Kinder sich einig: Um die Umwelt zu schützen sollten wir Menschen erst gar nicht so viel Müll produzieren. Dieser Aussage sind die Klassen näher nachgegangen und haben sich schließlich für einen Besuch im Unverpaktladen „Wohlgefühl – plastikfrei und unverpackt“ in Ravensburg entschieden. Nachdem die Kinder eine kurze Einführung bekommen haben, wie hier das Einkaufen funktioniert, durften sie schließlich in Gruppen auf Entdeckungstour gehen. Gemeinsam gingen sie folgenden Fragen nach: Was kann man hier alles kaufen? Wie funktioniert das Abfüllen der Lebensmittel? Und wie wird es schließlich an der Kasse gewogen?

Zum Abschluss durften sich die Kinder in ihren zum Teil selbst mitgebrachten Behältern eine Kleinigkeit kaufen.

Vielen Dank an den BUND und die Mitarbeiterin des Unverpaktladens

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Weltraum zum Anfassen in der Grundschule Taldorf

Ein sensationeller Mitmach-Vortrag von Uli Knirsch, Mitarbeiter der Firma Airbus, verwandelte das Klassenzimmer der Klasse 3b in der Grundschule Oberzell, Außenstelle Taldorf, innerhalb von zwei Stunden, in einen Weltraum.

Airbus schickt jedes Jahr, in der so genannten Space week, Mitarbeiter in die Schulen, um über Satelliten und Weltraum zu sprechen. Sandrine Amann, Mama eines Schülers der Klasse 3b, brachte uns auf die Idee, daran teilhaben zu dürfen. Sie gewann Herrn Knirsch für uns. Uli Knirsch ließ sich nicht zweimal bitten und kam vollbepackt mit Weltraumaccessoirs ins Klassenzimmer. Die Klasse 3b aus der Grundschule Taldorf / Oberzell durfte zwei Stunden lang mit Uli Knirsch den Weltraum entdecken und tausend Fragen stellen.

Uli Knirsch ließ die Kinder auf spielerische Weise Themen, die von Erwachsenen normalerweise schwer zu erklären sind, leicht erschließen. Sei es die Frage danach, was ein Satellit ist und wie er aussieht, aus welchem Material er besteht? Wie schützt er sich vor der Sonneneinstrahlung? Wie ist die Luftbeschaffenheit, dort wo der Satellit seine Bahnen zieht. Wie kommt der Satellit in die Umlaufbahn der Erde? Wer hatte die Idee von Raketen? Was ist Erdanziehungskraft?

Auf all diesen Fragen ist Herr Knirsch mit Leichtigkeit, Begeisterung und spielerischer Aktivität eingegangen, sodass dieser Vortrag für die Kinder nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist und sie heute noch davon schwärmen, wenn sie ihren Satelliten anschauen, der nun von der Klassenzimmerdecke schwebt.

Wo geht eigentlich die Sonne auf? Wie entsteht Tag und Nacht?

Herr Knirsch nimmt dazu den Globus und eine Taschenlampe um das zu demonstrieren. Alle Kinder sitzen gespannt um unsere Erde herum und zwei Schüler demonstrieren mit der Taschenlampe, warum die Sonne im Osten aufgeht und wieso wir Tag und Nacht haben. Mitmachen ist angesagt!

Warum fallen wir eigentlich nicht in den Weltraum?

Herr Knirsch ließ einen Schüler eine Aufgabe lösen: „Versuche, hochzuhüpfen an meine Hand, und kleben zu bleiben.“ War das ein Spaß, es hat natürlich nicht funktioniert. So erklärt man die Erdanziehungskraft…

Wie weit weg sind Satelliten eigentlich weg?

Herr Knirsch, ließ die Kinder in einen Kreis um einen Globus sitzen. „Ihr sitzt jetzt um die Erde, wie die Nachrichtensatelliten, die in 36000 km Höhe (das sind ca. 3 Erddurchmesser) über der Erde stehen.“ Die Kinder kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir sind jetzt wie die Satelliten.

Wie kommen die Satelliten da hin?

Airbus stellt Satelliten her und diese werden mit Ariane, der Rakete nach oben in den Weltraum geflogen. So durfte sich eine Schülerin auf einen Stuhl setzen und Rakete spielen. Gemeinsam flog sie hoch in die Luft und entfaltete ihre Solarzellenflügel.

Ein Satellit hat Solarzellen, daher nehmen sie die Energie, lernten die Kinder. Sie drehen sich immer zur Sonne hin. Um das zu verstehen, demonstriert er das mit Hilfe einer Taschenlampe und einem Kind, das den Satelliten spielen durfte.

Woraus besteht ein Satellit?

Der Satellit ist stabil, leicht und besteht aus Aluminium und Carbonfaser mit Wabentechnik. Dazu hat Hr. Knirsch das Material mitgebracht. Weltraum in Taldorf zum Anfassen. Die Faszination der Kinder kannte keine Grenzen. Auch brauchen Satelliten zum Schutz, eine Art „Raumanzug“, ein Stück davon durften die Kinder ebenfalls anschauen und anfassen.

Wie sieht ein Satellit in Wirklichkeit aus?

Herr Knirsch hatte einige Anschauungsobjekte dabei, jedes Kind durfte sie anschauen und einen Satelliten sogar anfassen. Als Überraschung hängt nun dieser kleine Satellit im Klassenzimmer der Klasse 3b in Taldorf an der Decke.

Zu guter Letzt zeigte er uns noch ein Foto eines kleinen Kindes, das als Mann, Konstantin Ziolkowski, später eine bahnbrechende Erfindung für den Weltraum hatte, er erfand die Rakete. „Interessant ist, dass er im Hauptberuf Mathematiklehrer war. Gewissermaßen war er aber der erste Raumfahrtingenieur, nur dass es diesen Ausdruck damals noch gar nicht gab.“, erzählte Uli Knirsch den kleinen Weltraumforschern.

Vielleicht entdeckt nun das eine oder andere Kind seinen Forschergeist und wird uns in der Zukunft mit der einen oder anderen Idee überraschen – wer weiß das schon?

Feuerwehrbesuch in der 2a Oberzell

am Dienstag, den 15. Oktober besuchten Herr Leingruber und Herr Haid von der Feuerwehr Ravensburg, Abteilung Taldorf, Zug Oberzell die Zweitklässler. In Feuerwehruniform und mit voller Ausrüstung wie Schutzmaske, Axt und Druckluftflasche kamen die beiden Feuerwehrmänner zunächst ins Klassenzimmer. Die Kinder waren fasziniert von all dem Zubehör und durften alles genau begutachten. Zunächst wurde ein Notruf bei der Feuerwehr geübt und die wissbegierigen Mädchen und Jungs erfuhren, was dabei zu beachten ist und wie der Notruf von der Leitstelle aus weitergeleitet wird. Völlig fasziniert waren die Zweitklässler von der Demonstration, wie Feuerwehrleute sich in einem brennenden oder mit Rauch gefüllten Gebäude bewegen und verständigen. „Ich hätte nie gedacht, wie schwer die Ausrüstung ist“, meinte Romy und Max war beeindruckt, wie hoch die Temperaturen in einem brennenden Haus sein können. „900 Grad heiß kann es da drin werden, das ist wahnsinnig heiß! Die Feuerwehrleute haben ganz schön Mut“, staunte er. Herr Haid und Herr Leingruber erklärten die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr kindgerecht und sehr anschaulich. Dann ging es hinaus zum Parkplatz an der Schussentalhalle. Nun war die Aufregung bei den Kindern groß, denn jeder wollte nur zu gerne einmal das Feuerwehrauto inspizieren. Mit vereinten Kräften wurde der Schlauch entrollt und an den Hydranten angeschlossen. Und unter „Wasser marsch!“ durfte jedes Kind, unterstützt von Herrn Haid und Herrn Leingruber, das Löschen üben. „Das Wasser schoss richtig fest heraus und ich konnte mit dem Schlauch so hoch wie ein Baum spritzen“, erzählte Charlotte mit leuchtenden Augen. Frau Leingruber hatte sogar Feuerwehrmuffins für die Klasse gebacken, das Löschen hatte hungrig gemacht und alle genossen die leckere Spende. Rafael war überzeugt: „Ich will auch mal zur Feuerwehr, wenn ich älter bin!“ Linus meinte darauf: „Ich gehe sowieso hin, weil mein Papa ja auch bei der Feuerwehr ist.“ Als zum Schluss das Blaulicht eingeschaltet wurde und das Martinshorn noch kurz erklang, waren die Kinder restlos begeistert. Vielen Dank, Herr Leingruber und Herr Haid von der Feuerwehr Ravensburg für ihren tollen Feuerwehreinsatz in der 2a und den spannenden Nachmittag!

Oberzell, den 15.10.2019, Judith Fischer

 

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